{"id":8375,"date":"2025-07-29T14:35:17","date_gmt":"2025-07-29T12:35:17","guid":{"rendered":"https:\/\/esportsinsider.com\/de\/?p=8375"},"modified":"2025-07-29T14:35:21","modified_gmt":"2025-07-29T12:35:21","slug":"claire-obscur-expedition-33-das-spiel-das-mich-schon-im-prolog-zu-tranen-ruhrte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esportsinsider.com\/de\/2025\/07\/claire-obscur-expedition-33-das-spiel-das-mich-schon-im-prolog-zu-tranen-ruhrte","title":{"rendered":"Claire Obscur: Expedition 33 – Das Spiel, das mich schon im Prolog zu Tr\u00e4nen r\u00fchrte"},"content":{"rendered":"
Dieser Beitrag ist Teil unser Serie: „Gaming-Empfehlungen der Esports-Insider“<\/strong><\/p>\n\n <\/div>\n\n\n Ehrlich gesagt sitze ich schon eine ganze Weile vor meinem Bildschirm, starre in das grelle Licht des Monitors und versuche, in Worte zu fassen, was ich in den letzten Wochen erlebt habe. Wie soll ich diesen Artikel nennen? Welcher Titel w\u00e4re dem gerecht, was ich gef\u00fchlt habe? Als jemand, der Artikel schreibt, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, passiert es mir sicherlich nicht jeden Tag, dass mir keine Worte einfallen.<\/p>\n\n <\/div>\n\n\n Solltest du jetzt denken, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe: A) hast du vollkommen recht, und B) hast du vermutlich noch nicht mein Spiel des Jahres 2025 gespielt. In meinem letzten Artikel \u00fcber Divinity: Original Sin 2<\/em> habe ich \u00fcber meine neu entdeckte Liebe zu rundenbasierten Spielen geschrieben. Ich habe erz\u00e4hlt, wie viel Spa\u00df mir DOS2 und Baldur\u2019s Gate 3<\/em> gemacht haben \u2013 und wie sehr mir deren Charaktere ans Herz gewachsen sind. In einem guten Rollenspiel ist es ja fast schon selbstverst\u00e4ndlich, mitzuf\u00fchlen, mitzufiebern und an der ein oder anderen Stelle vielleicht auch eine Tr\u00e4ne zu verdr\u00fccken. Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war ein Spiel, das weit mehr ist als nur ein Spiel \u2013 nicht einmal nur ein Erlebnis. Claire Obscur ist eine Inszenierung: ein Gedicht aus Mechanik, Melancholie und musikalischer Wucht. Schon der Prolog war atemberaubend und ergreifend, und er gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die ersch\u00fctternde und unglaubliche Geschichte sowie das herausragende und zutiefst bewegende Writing.<\/p>\n\n <\/div>\n\n\n Viele gro\u00dfe Studios haben sich in den letzten Jahren von rundenbasierten Kampfsystemen verabschiedet. Selbst Final Fantasy<\/em>, einst das westlich bekannteste Franchise f\u00fcr strategisches Turn-Based-Gameplay, hat sich mit Final Fantasy XVI<\/em> endg\u00fcltig der Real-Time-Schiene verschrieben. Andere, wie Pok\u00e9mon<\/em>, h\u00e4ngen zwar noch am Konzept, liefern aber kaum Innovationen.<\/p>\n\n <\/div>\n\n\n Claire Obscur: Expedition 33<\/em> hingegen macht das Gegenteil: Es nimmt das Grundger\u00fcst des klassischen RPGs \u2013 rundenbasierte K\u00e4mpfe, Buffs, Debuffs, clevere Builds \u2013 und modernisiert es auf eine Weise, die nicht nur logisch wirkt, sondern regelrecht befreiend.<\/p>\n\n <\/div>\n\n\n Die K\u00e4mpfe sind fl\u00fcssig, visuell mitrei\u00dfend und gleichzeitig tiefgr\u00fcndig. Statt statischem Button-Geklicke gibt es interaktive Elemente, die Timing und Aufmerksamkeit erfordern. So wird jeder Zug zu einer aktiven Entscheidung, nicht nur zu einer mathematischen Kalkulation.<\/p>\n\n <\/div>\n\n\n Was mich besonders begeistert hat: die Art und Weise, wie sich Builds entwickeln. In vielen modernen RPGs f\u00fchlt man sich ohne Guides schnell verloren oder \u00fcberfordert \u2013 ein klassisches \u201eWiki-first\u201c-Spielerlebnis. Nicht hier.<\/p>\n\n <\/div>\n\n\n\n
Die Rede ist von Claire Obscur: Expedition 33<\/em> vom franz\u00f6sischem Entwickler Sandfall Games. Oder, wie ich es gerne nenne: \u201eWir alle schulden den Franzosen eine verdammt gro\u00dfe Entschuldigung.\u201c<\/p>\n\n <\/div>\n\n\n
(Gr\u00fc\u00dfe gehen raus an dich, Astarion.)<\/p>\n\n <\/div>\n\n\n\n
Renaissance des rundenbasierten Rollenspiels<\/h2>\n\n<\/div>\n\n\n